Städtebauförderung

Städtebauförderung „Kleinere Städte und Gemeinden“ in der Gemeinde Hagen…

… Bund und Länder haben mit der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2010 durch die Programmkomponente „Kleinere Städte und Gemeinden" ein neues Förderprogramm aufgelegt.

Das Ziel des neuen Städtebauförderungsprogramms „Kleinere Städte und Gemeinden" steht in Zusammenhang mit der Bundesinitiative Ländliche Infrastruktur.

Die Fördermittel des Programms „Kleinere Städte und Gemeinde“ werden zur Vorbereitung und Durchführung von Investitionen zur Erhaltung und Entwicklung der kommunalen Infrastruktur der Daseinsvorsorge eingesetzt. Förderfähig sind vorrangig überörtliche zusammenarbeitende oder ein Netzwerk bildender Städte und Gemeinden in funktional verbundenen Gebieten in Abstimmung mit ihrem Umland in dünn besiedelten, ländlichen Räumen, deren öffentliche Infrastruktur der Daseinsvorsorge durch Folgen des demografischen Wandels sowie des durch Abwanderung entstehenden Bevölkerungsrückgangs gefährdet ist. Dadurch soll langfristig ein effizientes Angebot zur Vermeidung von Doppelstrukturen entstehen.

Die Fördermittel können neben investiven Maßnahmen zur Behebung städtebaulicher Missstände insbesondere für investitionsvorbereitende Maßnahmen verwendet werden, wie

  • das Erarbeiten von verbindlich abgestimmten überörtlichen oder regional integrierten Entwicklungskonzepten oder -strategien, welche insbesondere Aussagen zur Bewältigung der Folgen des demografischen Wandels, zur kooperativen Verantwortungswahrnehmung und zu gemeinsamen Entwicklungszielen und Schwerpunkten enthalten,
  • die Bildung interkommunaler Netzwerke oder Stadt-Umland-Vernetzungen zur Sicherung der Daseinsvorsorge einschließlich Bürgerbeteiligung.

Im Sommer 2013 hat das Niedersächsische Ministerium, das dieses Programm fördert, erfreulicherweise bekannt gegeben, dass die zukünftige Einheitsgemeinde Hagen im Bremischen in dieses inzwischen sehr begehrte Programm aufgenommen wurde. Die gemeinsame Entscheidung Einheitsgemeinde zu werden, hat sich sicherlich auf die Entscheidung des Landes, hier Fördermittel zu bewilligen, positiv ausgewirkt.

Um aber in den Genuss dieser Fördermittel wie beispielsweise für die Beseitigung baulicher Missstände und den bedarfsgerechten Umbau leer stehender Gebäude zu kommen, muss zuerst ein Entwicklungs- und Handlungskonzept geschrieben werden. Ziel ist dabei die langfristige Stärkung der Lebensqualität und Attraktivität in der Gemeinde Hagen im Bremischen. Die infrastrukturelle Daseinsvorsorge, also auch das altersgerechte Wohnen und Leben, spielt neben der Verhinderung der Abwanderung jüngerer Menschen in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle.

Zur Zeit wird das Entwicklungs- und Handlungskonzept zusammen mit der Bevölkerung erarbeitet. Auf dem nebenstehenden Link können Sie der Samtgemeinde Hagen Anregungen und Informationen zum vorgestellten Förderprogramm zukommen lassen.

Anbei können Sie auch die Ergebnisprotokolle der Beteiligungsveranstaltungen in den einzelnen Ortschaften einsehen