Friedhof Rechtenfleth

Friedhof Rechtenfleth mit der Joppert-Kapelle

Joppert-Kapelle
Gruft der Familie Meinecke von 1880

Hermann Allmers wurde am 11. Februar 1821 als Einzelkind (und Sonntagskind) geboren. Gestorben ist er am 09. März 1902. Hermann Allmers wurde 81 Jahre alt.

Chronik des Friedhofes in Rechtenfleth

1852

wurde von Hermann Allmers (er war 31 Jahre alt) in diesem Teil des Dorfes der Friedhof angelegt, der im Volksmund auch ?Clushamm? genannt wurde.

1852

wurde im Auftrag von Hermann Allmers das Torhaus gebaut.

1858

ließ Hermann Allmers die Allmersgrabstelle errichten. Seit 1902 ruhen auch seine Eltern (Wierich und Meta Dorothea Allmers geb.: Biedenweg) dort.
Sie war die zweite Frau des Vaters. Aus der ersten Ehe des Vaters gingen drei Kinder hervor:
Ludewig* 13.10.1811, gest. 28.02.1818 (7 Jahre alt)
Margrethe Amalia* 01.01.1814, gest. 02.03.1818 (4 Jahre alt)
Wierich* 03.03.1816, gest. 02.04.1816 (1 Monat alt)
Diese 3 Kinder starben im frühen Alter an Scharlach. Hermann Allmers hat den 3 Kindern ein Gedenkstein am Allmers- Grab gesetzt.
Der gewaltige Findling mit Bronzerelief (Bild von Hermann Allmers) wurde von dem Bildhauer Harro Magnussen erstellt.

1854

wurde von der wohlhabenden Familie Buse die Gruft (Brinkama/Buse) mit einem gewölbtem Dach errichtet. Durch Heirat wurde aus dieser Gruft die Familiengrabstelle Brinkama/Buse.

1860

ein Fetter des Marschendichters, Hermann Joppert, ließ die ?Kleine Kapelle? errichten. Hier ist ein aufwendiger Innenraum mit Mamorrelief vorzufinden. Der Bildhauer Steinhauser aus Bremen entwarf diese Kapelle.

1866

ließ Familie Otten die Gruft erbauen. Eine Gruft aus Klinkermauerwerk, die mit massiven Sandsteinplatten abgedeckt ist.

1880

wurde die Gruft Meinecke/Blau von der Familie Meinecke errichtet. Zu beachten sind die besonders schönen Skulpturen an der Vorderseite und den Seitenwänden.

Bedingt durch den hohen Wasserstand war es schwierig, Bestattungen im Marschboden vorzunehmen. Daher ließen wohlhabende Bürger die Hochgräber (Gruften) bauen und sich in Zinksärgen bestatten.

Die Hochgräber sind eine Besonderheit im norddeutschem Raum.

1881

gründete Hermann Allmers den Heimatbund an der Elb- und Wesermündung e. V. ?Männer vom Morgenstern? (1500 Mitglieder)
Aufgaben der ?Männer vom Morgenstern?

  • die Heimat, ihre Geschichte und Natur erforschen
  • die Kultur und Natur der Heimat pflegen und schützen
  • die Heimat, ihre Geschichte und Natur erforschen
  • die niederdeutsche Sprache lebendig erhalten
  • die familienkundliche Forschung unterstützen
  • das Schrifttum dieser Bereiche besonders fördern

1921

wurde das Denkmal für die im Weltkrieg gefallenen Soldaten gebaut. Ein Kuppelbau auf einem breiten viereckigen Fundament aus Granitblöcken. Um die Kuppel führt die Innenschrift: ?Aus unserer Mitte zogen 1914-1918 für Vaterland in Kampf und Tod?. Auf den Seitenplatten stehen 22 Namen der Gefallenen (Entworfen von Architekt Johann Kampsen, ein Bürger aus Rechtenfleth).

bis 1979

wurde die Joppert-Kapelle als Friedhofskapelle genutzt.

1979

1979wurde die ?neue? Friedhofskapelle erbaut. Der Architekt war Hermann Hertel. Tatkräftig hat der ehemalige Vorsitzende des Heimatvereins, Herr Fritz Menken, diese Baumaßnahme unterstützt. Die erste Beerdigung fand am 18.08.1979 statt.

1989

Begutachtung der Gruft durch einen Restaurator.

18.05.1999

Beschloss der Samtgemeindeausschuss das geprüft werden soll, ob die Gruften renoviert werden können.

17.08.1999

17.8.1999Ortsbesichtigung der Denkmalschutzabteilung des Landkreises Cuxhaven hinsichtlich der Erhaltung der Joppert-Kapelle.

ab 08.2001

Erstellung der ersten Ausschreibung.

2002

I Bauabschnitt

2002

II Bauabschnitt

2003

III Bauabschnitt


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